Herbst, 2017: Ich fahre mit einer neuen Freundin per Anhalter von meinem Heimatdorf in Ostdeutschland nach Athen, Griechenland. Wir sind einen Monat lang unterwegs. Ich dokumentiere alles mit einer einfachen Pocketkamera. Später stellt sich heraus, dass irgendetwas an der Kamera kaputt ist, dass jedes einzelne Bild unscharf ist. Zuerst bin ich enttäuscht, dann finde ich, dass dies eine viel ehrlichere und passendere Art ist, eine Reise zu einzufangen. Die Unschärfe hält irgendwie mehr Raum für Erinnerungen bereit. Es ist wie mit der Tatsache, dass man nicht wirklich von seinen Erfahrungen erzählen kann, die man gemacht hat. Es gibt zu viele Informationen. Zu viele Details. 
Autumn, 2017: I am hitchhiking with a new friend from my home village in eastern germany to athens, greece. We are traveling for one month. I am documenting everything with a simple pocket camera. Later it turns out that something in the camera is broken, that every single picture is blurred. At first I am disappointed, than I find that this is a much more honest and fitting way of visualizing a journey. The blurreness is somehow holding more space for memories. It is like the fact, that you can´t really tell someone about the experiences you made. There are too many informations. Too many details.
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